Siebenbürger Kreisgruppe Herten
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- Geschrieben von: Karin Roth
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Viele Gäste besuchten unsere Baumstrietzel-Bäcker beim diesjährigen Adventmarkt - und sogar der Nikolaus und der Knecht Ruprecht waren unter den Besuchern. Spontan wurde für die beiden ein Lied angestimmt, für das sie sich mit Stutenkerlen bedankten. Vielen Dank an alle Helfer!
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- Geschrieben von: Karin Roth
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Zu einer magischen Koch-Show hatten "Kathis Frühstücksfrauen" in diesem Jahr eingeladen. Zum Start gab es ein Frühstück mit allerhand Delikatessen. Besonders die selbstgekochten Marmeladen - Apfel/Kiwi-, Glühwein- sowie Pflaume/Apfel - schmeckten den Frauen. Im Anschluss begeisterte die fantastische Zauber-Köchin Astrid Gloria mit Witz und vielen Überraschungen rund um die Küche. Die Gäste kamen kaum aus dem Lachen heraus, die Zeit bis zur Pause verging mit Äpfeln, magnetischer Petersilie und Olivenbäumchen wie im Flug. Welche Überraschung, als der eben gezauberte Dip von den Besucherinnen probiert werden konnte! Einen besonderen Programmpunkt gab es zu Ehren unserer Katharinas: Jede der anwesenden Kathis und Kathreinen bekam unter dem Applaus der anderen Frauen einen kleinen Christstern geschenkt. Und schon ...
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- Geschrieben von: Karin Roth
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In ganz Europa wird in diesen Tagen der Beendigung des ersten Weltkrieges vor 100 Jahren gedacht - und auch die Stadt Herten befasste sich mit diesem Thema. Beim Volkstrauertag in Herten betrachten traditionsgemäß verschiedene Gruppen aus unterschiedlichen Blickwinkeln diesen Gedenktag. Innerhalb eines stattlichen Programms wurden aus Sicht der Siebenbürger Sachsen die Veränderungen, die die Kriegsereignisse mit sich brachte, beleuchtet: Hierzu wurde eine Einordnung des Zeitzeugen Dr. jur. Richard Zintz vorgetragen: Als er 1891 in Mediasch geboren wurde, gehörte Siebenbürgen noch zur österreich-ungarischen Monarchie. Zintz steckte in den Prüfungen für sein Doktorat der Rechtswissenschaften, als die Nachricht von der Mordtat in Sarajevo die Welt durcheilte: Die Welt um ihn herum änderte sich.
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- Geschrieben von: Karin Roth
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In Kürze wird unsere Pfarrerin Renate Leichsenring, die uns über viele Jahrzehnte eng begleitet hat, in den Ruhestand gehen. Nun hatten wir eine letzte Gelegenheit für einen gemeinsamen Gottesdienst. Zahlreiche Besucher kamen an diesem Vormittag, schnell wurden noch einige Stühle hinzugestellt, um allen Gästen Platz zu bieten. Siebenbürger aller Generationen kamen - alle wissen: Wenn sie geht, geht ein wichtiger Teil von uns. Renate Leichsenring war für die Hertener Siebenbürger identitätsstiftend. Schon als junge Pfarrerin reiste sie immer wieder nach Siebenbürgen, kannte viele dortige Pfarrer und ihre Gemeinden. Sie initiierte das Projekt "Frommer Löffel" in unserer Kirche, der Erlös - über die Jahrzehnte etliche tausend Euro - gingen in die Gemeinde Kerz nach Siebenbürgen.
Das Thema des Gottesdienstes "Ein feste Burg ist unser Gott - die Reformation in Siebenbürgen“ hatten mehrere Helfer und Helferinnen rund um Pfr. Leichsenring vorbereitet: In einer Bildershow nahmen wir die Gottesdienstbesucher mit auf einen Spaziergang durch unsere Siebenbürger Siedlung. Zu jeder Straße, zu jeder Ortschaft wurden der Bezug zu Siebenbürgen, zu uns "Hertener Siebenbürgern", zur Kirche und natürlich den Kirchenburgen erläutert. Der "Honterusweg" führte zur Reformation in Siebenbürgen. Etliche wenig bekannte Texte aus den Anfängen der protestantischen Bewegung in Siebenbürgen boten Grundlage zur Beschreibung der Etappen der Reformation, so dass sie für die Besucher verständlich und in den historischen Zusammenhang gestellt wurden. Die Kollekte dieses Gottesdienstes war bestimmt für "Kirchen der Welt", die u.a. ein Kinderhospiz in Rumänien unterstützt. Für das anschließende Kirchkaffee hatten einige unserer Frauen hatten Kleingebäck vorbereitet., so dass es ebenfalls ganz im Zeichen Siebenbürgens stand. Wir werden sie vermissen!
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- Geschrieben von: Karin Roth
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Die Martin-Luther-Schule in Herten ist zugleich bekannt als Europa-Schule. So war es nicht verwunderlich, dass die Schüler auch einiges über die Siebenbürger Sachsen erfahren und ein Interview durchführen wollten. Gut vorbereitet kamen sieben junge Menschen mitsamt ihrem Lehrer Michael Schenk in das Siebenbürger Haus der Jugend. Sie bauten Licht und Ton auf und prüften die Akustik, bevor es losgehen konnte. Als Interview-Partner standen auf unserer Seite Anni Bartesch, Margret Grotzki sowie Artur Porr zur Verfügung, Hans-Werner Bartesch dokumentierte. Sie alle hatten weitergehende Materialien mitgebracht, um das ein- und andere Detail zeigen zu können. Sie berichteten den Schülerinnen aus der Geschichte der Siebenbürger Sachsen und erklärten ihnen, wie wir nach Ende des zweiten Weltkrieges über Österreich nach Herten gekommen sind. Besonders interessiert waren sie auch an unseren Gebräuchen: Was wurde mitgebracht, was hat sich bis heute erhalten, was ging verloren oder blieb, vielleicht in abgewandelter Form? Auch die Bedeutung des Siebenbürger Hauses für unsere Gemeinschaft war großes Thema. Dieser Vormittag ließ Raum für viele Gedanken und manchen stillen Moment, zugleich aber auch für zahlreiche gute Erinnerung.