Gruß mit Marmelade

Gerne hätte unsere Frauengruppe ein Erntedank-Fest veranstaltet. Corona-bedingt muss es entfallen - nichtsdestotrotz wurde allen Mitgliedern der Frauengruppe ein kleiner Erntedank-Gruß übermittelt: Die Vorstandsfrauen hatten für "ihre" Frauen leckere Marmeladen gekocht und liebevoll verpackt. Auch das Rezept war direkt beigefügt, so dass nach Lust und Laune direkt nachgekocht werden kann :-)

Liebe Frauen,
in Corona-Zeiten muss leider auch unser diesjähriges Bespritzen entfallen. Als kleinen Ersatz sendet unser Landesvorsitzender Rainer Lehni uns Frauen einen typisch siebenbürgisch-sächsischen Osterspruch (Tschippendorf): 

„Nenä, mer hu gehurt,
är het e hesch
Ruismarienbiemchen.
Mer wern et gern beschidden,
et sel sich nät bekridden.
Mer wern et gern begaßen,
et sel et nät verdraßen.
Nenä, terfen mer aier Mädchi beschidden.“

In diesem Sinne: Lasst euch, lassen Sie sich nicht verdrießen!
Mit herzlichen Grüßen
Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland
Landesfrauenreferat NRW

Karin Roth

Aus gegebenem Anlass werfen wir heute einen Blick auf die historische Vorratshaltung bei den Siebenbürger Sachsen: Speck bzw. Bohflisch im Speckturm. Die Kultur der Vorratshaltung und der Konservierung von Lebensmitteln lässt sich schon seit der Antike nachweisen. Dennoch muss ein eindeutiger Gegensatz zu den heutigen Konservierungsmethoden herausgestellt werden, denn heute sind Lebensmittel immer und überall verfügbar, wodurch die Vorratshaltung an Bedeutung verloren hat. Wer kocht heute noch ein (Einwecken), wer kellert heute noch Kartoffeln ein, wer pökelt heute noch Fleisch für den Winter? Mit der Vorratshaltung verbunden war auch eine enorme Wertschätzung der entsprechend konservierten Lebensmittel. (Quelle: Siebenbuerger.de)

Wir wünschen allen Frauen mit diesem Märzchen alles Gute zum Weltfrauentag! 
Das Märzchen symbolisiert den Frühling und wird von Verwandten oder guten Freunden, oftmals zusammen mit einem Schneeglöckchen, verschenkt. 
In Rumänien nimmt man an, dass diese Tradition aus vorchristlicher Zeit von den Thrakern stammt. Die Ursprünge des Märzchen sind nicht genau bekannt. Vermutet wird, dass es zu Zeiten des Römischen Reiches als der erste Tag im neuen Jahr (1. März) gefeiert wurde und als Frühlingsanfang galt. Am Anfang wurden aus Schafwolle zwei Fäden, rot und weiß, gesponnen und von den Frauen den Männern geschenkt, die sie sich um das Handgelenk banden. Die beiden Farben symbolisieren den Schnee und die Sonne. Unter dem Schnee schlummern die keimenden Körner der Feldfrüchte, die von der Sonne ans Licht geholt werden. In dieser Zeit begann die erste Feldarbeit. 
Der Brauch hat sich dann in andere Richtung entwickelt: Heute bekommen Frauen das Märzchen geschenkt und an dem Faden sind Glücksbringer befestigt, ein vierblättriges Kleeblatt, ein Hufeisen, ein Schornsteinfeger, ein Schlüssel oder ein Schloss usw. Man trägt das Märzchen so lange, bis man einen blühenden Baum sieht, dann wirft man es in den Baum und wünscht sich etwas. Diese Tradition stammt aus Rumänien und Moldau, wo der Name Mărțișor (Diminutiv für martie, deutsch März) auch den 1. März als Frühlingsanfang bezeichnet. (Quelle: Wikipedia)
Weiberfastnacht Helau!.

Unsere Weiberfastnachtsveranstaltung ist ausverkauft. Wir freuen uns auf die Närrinnen, die dabei sein werden :-) Allen anderen wünschen wir eine gute Session!

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