Spendenempfänger der Sparkasse, Foto: Herten erleben

Auch in diesem Jahr erhielten zahlreiche Vereine und Institutionen die Spendengutscheine als wertvolle Hilfe zur Erfüllung ihrer Aufgaben und Umsetzung ihrer Ziele. Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr dabei sind und bedanken uns herzlich!

Bundesvorsitzende: Abschied und Neubeginn

Beim turnus-mäßigen Verbandstag Anfang November in Bad Kissingen standen auch Neuwahlen auf dem Programm. Verabschieden mussten wir uns von der bisherigen Bundesvorsitzenden Frau Dr. Herta Daniel - Herzlichen Dank für die geleistete Arbeit auch aus Herten! Ihr Nachfolger wurde der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Rainer Lehni. Wir gratulieren herzlich und wünschen alles Gute im neuen Amt! 
Einen kompletten Bericht zur Wahl gibt es an dieser Stelle unter siebenbuerger.de.

Krawatte aus Mettersdorf
Krawatte aus Botsch

Der 18. Oktober ist der Tag der Krawatten. Aus diesem Grund zeigen wir hier einige historische Krawatten aus Siebenbürgen. 

Modehistoriker gehen davon aus, dass die Ursprünge dieser wie auch der modernen Krawatten in den seidenen Halstüchern der kroatischen Soldaten während des Dreißigjährigen Krieges zu suchen sind. Zu dieser Zeit kämpften die meisten Kroaten unter französischer Flagge und auf diesem Wege gelangten dann die traditionell geknoteten Halstücher im 17. Jahrhundert nach Mitteleuropa.

So ist auch die Bezeichnung bzw. der Begriff Krawatte zu erklären, dessen etymologische Wurzeln im Kroatischen croatta  bzw. im Französischen à la cravate (dt. in etwa: nach Art der Kroaten bzw. nach kroatischer Art) liegen. 

Auch in den siebenbürgischen Gemeinden wurden nach dieser Mode Halstücher gebunden, die gerne an den Enden bestickt wurden. Später entwickelten sich die noch heute bekannten Formen. 

Die Muster der Krawatten unterscheiden sich von Gemeinde zu Gemeinde, der Bezug zu den Stickereien auf Mädchen- und Frauentrachten ist i. A. gut zu erkennen. 

Tag der Heimat

Am 01.10.2019 waren wir zu Gast beim "Tag der Heimat" der CDU-Fraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen. Die Festansprache hielt der Ehrengast Prof. Dr. Bernd Fabritius, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten. Fabritius würdigte die hohe Aufnahmebereitschaft des Landes Nordrhein-Westfalen für die Vertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler, die kriegsfolgebedingt in Nordrhein-Westfalen eine neue Heimat gefunden haben. Zugleich erinnerte er an die Geschichte von Flucht und Vertreibung, an den erfolgreichen Wiederaufbau Deutschlands durch tatkräftige Unterstützung der Heimatvertriebenen in der unmittelbaren Nachkriegszeit, aber auch an die erfolgreiche Wiederbeheimatung der Aussiedler und Spätaussiedler, deren besonderes Kriegsfolgeschicksal in der Mehrheitsbevölkerung oft unbekannt ist.

"Hält das Wetter ...?" war die bange Frage vor unserem diesjährigen Sommerfest. Es hielt - und es wurde ein sehr schöner Tag mit geselligen Stunden. Veranstalter waren auch in diesem Jahr die Siebenbürger Kreisgruppe Herten mit allen zugehörigen Gruppen. Nach der schwungvollen Eröffnung durch die Siebenbürger Blaskapelle unter Kapellmeister Heiko Ginsel begrüßten die Gastgeber die zahlreichen Besucher sowie den Bürgermeister Fred Toplak. Der Bürgermeister drückte seine Hochachtung und seinen Dank für unsere Arbeit und für die Einbeziehung der vielen Jugendlichen aus und würdigte die Art und Weise, in der Traditionen bewahrt werden, ohne andere auszugrenzen. Karin Roth würdigte "55 Jahre Siebenbürger Haus" und dankte den zahlreichen Ehrenamtlichen, die über die Jahrzehnte bis heute viel Kraft und Elan in unser Siebenbürger Haus steckten und stecken. Besonders hob sie das Engagement von Altbürgermeister Willi Wessel hervor, der bis heute keine Gelegenheit auslässt, an unseren Veranstaltungen teilzunehmen. Auch der frühere Bürgermeister der Stadt Herten, Prof. Dr. Uli Paetzel war herzlich eingeladen und mischte sich wie in den Vorjahren gerne unter die Gäste. 

Besonders freuten sich die Besucher über die Auftritte der Siebenbürger Volkstanzgruppen Wuppertal und Herten. Unter großem Applaus zeigten beide Gruppen - jeweils im Wechsel mit der Blaskapelle - einzelne und gemeinsame Volkstänze. 

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