Aufgrund der aktuellen Entwicklung sind alle Veranstaltung im Siebenbürger Haus der Jugend bis auf Weiteres abgesagt. Halten Sie sich gesund und bleiben Sie zu Hause! Mehr Infos

"Hält das Wetter ...?" war die bange Frage vor unserem diesjährigen Sommerfest. Es hielt - und es wurde ein sehr schöner Tag mit geselligen Stunden. Veranstalter waren auch in diesem Jahr die Siebenbürger Kreisgruppe Herten mit allen zugehörigen Gruppen. Nach der schwungvollen Eröffnung durch die Siebenbürger Blaskapelle unter Kapellmeister Heiko Ginsel begrüßten die Gastgeber die zahlreichen Besucher sowie den Bürgermeister Fred Toplak. Der Bürgermeister drückte seine Hochachtung und seinen Dank für unsere Arbeit und für die Einbeziehung der vielen Jugendlichen aus und würdigte die Art und Weise, in der Traditionen bewahrt werden, ohne andere auszugrenzen. Karin Roth würdigte "55 Jahre Siebenbürger Haus" und dankte den zahlreichen Ehrenamtlichen, die über die Jahrzehnte bis heute viel Kraft und Elan in unser Siebenbürger Haus steckten und stecken. Besonders hob sie das Engagement von Altbürgermeister Willi Wessel hervor, der bis heute keine Gelegenheit auslässt, an unseren Veranstaltungen teilzunehmen. Auch der frühere Bürgermeister der Stadt Herten, Prof. Dr. Uli Paetzel war herzlich eingeladen und mischte sich wie in den Vorjahren gerne unter die Gäste. 

Besonders freuten sich die Besucher über die Auftritte der Siebenbürger Volkstanzgruppen Wuppertal und Herten. Unter großem Applaus zeigten beide Gruppen - jeweils im Wechsel mit der Blaskapelle - einzelne und gemeinsame Volkstänze. 

Siebenbürger Blaskapelle Herten,Foto: HAL / Stanberge

Auch in diesem Jahr unterstützte die Siebenbürger Kreisgruppe Herten die Open-Air-Probe der Siebenbürger Blaskapelle. Mit buntem Programm war diese Veranstaltung wieder ein gelungener Treff für Nachbarn, Freunde und Bekannte sowie den Bürgermeister der Stadt Herten, Fred Toplak, mit seiner Familie. Zugleich war dieser Tag einmal mehr Anlass, "Danke" für das vielfältige Ehrenamt in unserer Gemeinschaft zu sagen. Stellvertretend für viele andere Mitwirkende wurden Margret Grotzki und Susanna Hartig - die Leiterinnen unserer Heimatstube, unseres kleinen Siebenbürgischen Museums in Herten - an diesem Tag geehrt und bekamen ein Schmucksäckchen mit einem Erinnerungsstein aus dem großen Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim sowie einen großen Applaus der Gäste. 
Auch auf diesem Weg nochmals ein herzliches Dankeschön an alle tatkräftigen Helfer und Helferinnen bei zahlreichen Arbeiten und Veranstaltungen!

70 Jahre besteht in diesem Jahr der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. Der am 26. Juni 1949 in München gegründete Verband entwickelte sich im Prozess der Anerkennung der Siebenbürger Sachsen als Vertriebene, wodurch sie die sich aus dem Bundesvertriebenen- und Lastenausgleichsgesetz ergebenden Rechte genießen konnten, zur Interessenvertretung auf politischem, wirtschaftlichem, sozialem, rechtlichem und kulturellem Gebiet. Seine Bemühungen zur Integration in der Bundesrepublik Deutschland wie zur Erhaltung, Bewahrung und Weiterentwicklung siebenbürgisch-sächsischer Gemeinschaft und Kultur kommen seinen Mitgliedern, aber auch allen anderen Siebenbürger Sachsen zugute – in enger Zusammenarbeit mit weiteren siebenbürgisch-sächsischen Einrichtungen und den Partnerorganisationen in Europa und Übersee auch über die Grenzen Deutschlands hinaus.
Gefeiert wurde nun mit mehr als 20.000 Gästen beim Heimattag in Dinkelsbühl. Einer der Höhepunkte war in diesem Jahr wieder der Trachtenumzug am Pfingstsonntag. Auch die Kreisgruppe Herten war in Gruppe Nr. 35 - Landesgruppe NRW - vertreten. Herzlichen Glückwunsch aus Herten zum 70-jährigen!

Foto: Herten erleben, Markus Mucha

Nur ein Spaziergang durch Herten und es wird sofort klar: Herten ist multikulti. In der rund 61.000 Einwohnerstadt leben Menschen aus Griechenland, der Türkei, aus Siebenbürgen, Polen und vielen anderen Nationen zusammen. Ganz Europa ist hier vereint. Vielfältig, bunt und weltoffen - und das hat vielfältige, historische Gründe ... Im Jahr 1953 gab es durch die sogenannte Kohleaktion, in der tausende Siebenbürger in die Bergbaugebiete Nordrhein-Westfalens wanderten und sich als Bergleute eine neue Existenz aufbauten, einen größeren Zuzug von Menschen aus dem heutigen Rumänien.  

Gelebte Traditionen Südeuropas mitten in Herten
"Wir sind schon in der dritten Generation hier", sagt Karin Roth, Kreisgruppenvorsitzende der Siebenbürger in Herten und Landesfrauenreferentin NRW. "Ich fühle mich ganz und gar als Deutsche und freue mich, dass wir dabei auch noch Siebenbürger-Traditionen zelebrieren." Dazu gehört das Kathreinerfest, das mit einem Frühstück rund um den St.-Katharina-Tag im November gefeiert wird, oder Ostern, wenn ...

Anlässlich "75 Jahre Vertreibung und Heimatsuche" fand in Munderfing (OÖ) ein Interview mit den OÖ-Nachrichten statt.

Vielleicht wollt ihr einmal hineinschauen:
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/in-zwei-stunden-mussten-wir-alles-zusammenpacken;art70,3130055

Vielen Dank an Pfr. Frank Schleßmann und Marina Mayrböck!

 

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