Das Leben in der Fremde fiel schwer

(lü) Die Straßennamen verraten die Herkunft der Anwohner: Bi­stritzer-, Kronstädter-, Sieben­bürger Straße. Halb Sieben­bürgen ist hier versammelt, und das nicht nur dem (Straßen)-Namen nach. 1953 zogen Sieben­bürger Sachsen in die Langen­bochumer Sied­lung, eine der ersten in der Bundes­republik, die nach dem Krieg entstand. Diese ersten Aus­siedler der Nach­kriegszeit; die in Rumänien Jahrhunder­te lang Deutsche ge­blieben, in Deutsch­land aber Fremde waren, hatten es nicht leicht. Vorurteile der Ein­heimischen und Schwierigkeiten bei der Umstellung auf die Bedingungen einer Ruhrgebietsstadt machten den Siebenbürgern das Leben schwer.

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