Ende Januar 1965 wurde in unserer Kreisgruppe Herten-Langenbochum die Jahreshauptversammlung abgehalten. Erfreulicherweise können wir berichten, daß es die erste Hauptversammlung in unserem schönen neuen Gemeinschaftshaus war. Unsere Siebenbürger Blaskapelle erfreute bis zum Beginn der Tagesordnung die Anwesenden mit einigen gut vorgetragenen Musikstücken.

WAZ Herten. Ein großer Tag für Langenbochums Siebenbürger. Selbst die Sonne lachte, als die Kapelle mit schmissigen Weisen die Wartezeit zum feierlichen Festakt überbrückte. "Patenonkel" Grundmann, Arbeits und Sozialminister von Nordrhein-Westfalen, nahm bei Ortshann Schmedt noch schnell einen kleinen Happen zu sich, bevor er die Hände zahlloser Ehrengäste schüttelte. Sie waren von nah und fern gekommen, um der Einweihung des "Siebenbürger Hauses der Jugend" beizuwohnen, die Generaldechant Dr. Molitoris vornahm. Er beschwor die Bilder der alten Heimat, gab aber auch zu bedenken, dass man die Gegenwart versäume, wenn man sich zu sehr an die Vergangenheit klammere.

Hertener Allgemeine. Die Freude war an ihren bewegten Gesichtern abzulesen Ministerialdirigent Dr. Landsberg: Urkunde möge überdauern Dem Vorsitzende des Vereins "Haus der Siebenbürger Jugend", Andreas Porr, war die Freude am Gesicht abzulesen, als am gestrigen Mittag in der Siebenbürgersiedlung honorige Gäste aus Stadt und Land und seine zahlreich erschienenen Landsleute begrüßte. Grundsteinlegung zum Haus der Siebenbürger Jugend, Festtag für die Landsmannschaft, auf den sie über sechs Jahre sehnlichst gewartet hatte. Ministerialdirigent Dr. Landsberg von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen tat die drei traditionellen Hammerschläge: "Gott segne dieses Haus und alle, die da ein- und ausgehen werden!" Das Siebenbürgerlied wurde von fast 400 Zeugen dieses festlichen Aktes kraftvoll mitgesungen.

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